Herzlich willkommen

Herzlich willkommen beim Landesverband Saarland des Deutschen Kinderschutzbund e.V.



Unsere → Ortsverbände


Unsere Seite für → Kinder und Jugendliche




Wir treten für die Rechte der Kinder ein und helfen ihnen besser zu leben.
Wir planen und handeln zum Wohl des Kindes.

Wir schützen Kinder vor:

  • Gewalt,
  • Ausbeutung,
  • Missbrauch,
  • Bedrohung.

Service für Familien zur Corona-Krise

Für spezielle Fragen und persönliche Anliegen haben wir die E-Mailadresse corona@kinderschutzbund-saarland.de eingerichtet.

Da diese Seite recht umfangreich ist, sind zur besseren Übersicht die einzelnen Informations- und Beratungsangebote „zusammengefaltet“ dargestellt.

Mit den beiden Buttons können Sie alle Abschnitte auf einmal auf-/ oder zuklappen. Jeder einzelne Abschnitt lässt sich ebenfalls auf-/ zuklappen:

  

Über diese Seite

Die Corona-Pandemie stellt insbesondere angesichts der landesweiten Schließung von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen viele Familien vor gewaltige Herausforderungen und Belastungen.

Wie können Eltern den berechtigten Fragen und verständlichen Ängsten ihrer Kinder begegnen? Wie lassen sich Homeoffice und Kinderbetreuung vereinbaren? Inwieweit kann der ausgefallene Schulunterricht zu Hause aufgewogen werden und welche Angebote eignen sich hierfür? Wie lassen sich die fehlenden direkten Kontakte zu Gleichaltrigen und Familienangehörigen kompensieren?

Der saarländische Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) stellt hierzu im Folgenden umfangreiche Informationen, Hinweise, Praxistipps und Empfehlungen bereit.

„Wir möchten dadurch unseren Beitrag leisten, Familien Orientierung und konkrete Hilfestellung zu bieten“, erläutert der Erste Vorsitzende des DKSB Saarland, Stefan Behr.

Unsere wichtigste Botschaft ist: kein Druck. In vielen Haushalten leben gerade Familien, die auf Grund der Nachrichtenlage verunsichert sind - und die zugleich der Situation ausgesetzt sind, im Homeoffice zu arbeiten, die kleinen Kinder bei Laune zu halten und Schulkinder unterrichten zu müssen.
Das alles gleichzeitig stets lehrbuchhaft zu bewältigen, ist nicht möglich.
Die gute Nachricht ist: Es ist auch nicht notwendig. Die Situation ist außergewöhnlich. Sie gemeinsam gut zu bewältigen, ist wichtiger als das Durchpauken des Matheheftes.

Beratung

Beratungsangebote

Beratungsangebot von Nummer gegen Kummer

Zur Seite des Kinder- und Jugendtelefon Kinder- und Jugendtelefon:
Tel.: 116 111 (Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)

Saarländischer Partner der Initiative ist unser → Ortsverband Saarbrücken.

Beratungsangebot von Nummer gegen Kummer

Zur Seite des Elterntelefon Elterntelefon:
Tel.: 0800 1110550
Mo-Fr: 9 – 11 Uhr
Di und Do: 17 – 19 Uhr

Saarländischer Partner der Initiative ist unser → Ortsverband Saarbrücken.


Zur Internetseite wwww.hilfetelefon.de Bundesweites Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:
Für Betroffene, Bezugspersonen und Fachpersonen (24h)
https://www.hilfetelefon.de

Zur Internetseite www.kinderschutzhotline.de Für Fachpersonen bei Verdachtsfällen von Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Kindesmissbrauch (24h)
https://www.kinderschutzhotline.de


Zur Internetseite https://beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon Hilfetelefon Sexueller Missbrauch
0800 22 55 530
https://beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon

Zur Internetseite www.telefonseelsorge.de Telefonseelsorge – Beratung für Privatpersonen
evangelisch: 0800 1110111
katholisch: 0800 2220222
für Kinder und Jugendliche: 0800 3330333
https://www.telefonseelsorge.de/


Zur Seite der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikum Saarland - Krisentelefon

Hilfe in der Coronakrise: Krisentelefon für Kinder, Jugendliche und ihre Familien der Universitätsklinik des Saarlandes (UKS)
Der Krisendienst ist erreichbar unter:
Tel.: 06841 16 14000
E-Mail: krisenkompass-kinder-kjp@uks.eu.
Nähere Informationen finden Sie auf → dieser Seite des UKS.

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie im SHG-Klinikum Merzig hat ein → Krisentelefon zur Coronakrise eingerichtet:
Tel. (täglich von 9 - 17 Uhr):
06861 705-1751 und 06861 705-1991
E-Mail: krisenberatung-kjp@mzg.shg-kliniken.de.
Nähere Informationen finden Sie auf → dieser Seite.


Zur Seite www.kein-kind-alleine-lassen.de Jetzt kein Kind alleine lassen – Soforthilfe in Zeiten von Corona
Über diese neue Website sollen Kinder und Jugendliche während der Corona-Krise schnell Hilfe finden, wenn sie Gewalt und Missbrauch ausgesetzt sind.
„Mit der Aktion 'Kein Kind alleine lassen' verbinde ich den dringenden Appell an die Bevölkerung, in der aktuellen dramatischen Situation Kinder nicht aus den Augen zu verlieren“, sagte der Unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig.

Info: die Seite https://www.kein-kind-alleine-lassen.de/ ruft https://www.deine-playlist-2020.de/ auf; dies hat, ebenso wie der [Notausstieg] - Button, seine Gründe: zur Erklärung siehe hierzu → die Seite Häufige Fragen (FAQ).


Neustart in Coronazeiten

Informationen und Anregungen für den Neustart in den Schulen in der Corona-Krise in einem Gespräch zwischen Dr. Pia Fuhrmann (Kinder- und Jugendpsychotherapeutin), Tanja Götzinger (Schulpsychologischer Dienst), Susanne Münnich-Hessel (Vizepräsidentin der Psychotherapeutenkammer), und Birgit Hampp-Höning (Förderschullehrerin, ILF und Deutscher Kinderschutzbund).

Gleichzeitig verweisen wir auf das Angebot eines Zoom-Meetings mit ihnen zum Thema „Neustart in Corona-Zeiten. Erfahrungen, Fragen und Strategien“. Es findet am Dienstag, den 19. Mai 2020 von 17.30 – 18.30 Uhr statt. → Anmeldung beim ILF unter der ILF-Nr.115-1490.
Wir können für diesen Zeitraum leider nur 10 Anmeldungen berücksichtigen.


Kindgerechte Erklärungen

Die Kitas und Schulen geschlossen, der Sportverein sagt das Training ab und der Besuch bei Oma und Opa ist nicht mehr möglich.

Kinder nehmen die Krisensituation wahr, sie spüren auch die Belastung der Eltern. Umso wichtiger ist es, als Familie gemeinsam die Situation zu besprechen: Warum sind die Maßnahmen notwendig? Aufklärung nimmt Ängste und manch eine bisher unausgesprochene Befürchtung kann in Gesprächen die Wucht genommen werden.

Hier ein paar Vorschläge:

  • Die Stadt Wien verbreitet über ihre Online-Kanäle ein kindgerechtes → Erklärvideo.
  • Auf den Seiten von → SeitenStark finden sich ebenfalls kindgerechte Informationen.
  • Die öffentlich-rechtlichen Sender haben ihr Angebot stark ausgeweitet - auch (aber nicht nur) mit der nun täglich produzierten → Sendung mit der Maus.
    Neben Aufklärung zum Thema Corona stehen bei den Öffentlich-Rechtlichen zahlreiche Bildungs- und Unterhaltungsangebote bereit - aus aktuellem Anlass vielfach neu aufbereitet und an die aktuelle Situation angepasst.

Kostenlose Online - Lernmaterialien

Arbeitsblätter & Onlineübungen

Auch Schulbuchverlage wie Cornelsen, Klett und Westermann haben eigene Lernangebote erstellt. Lesejule bietet Lernmaterialien zum Lesen und Schreiben.

Lernplattformen & Apps

Auch Apps für das Smartphone sind eine beliebte Beschäftigungsmöglichkeit; allerdings ist für Erwachsene zumeist nicht auf Anhieb erkennbar, ob eine Software sich allgemein oder für eine bestimmte Altersgruppe eignet. Der Kinderschutzbund empfiehlt etwa für Schulkinder allen Alters die Lern-App ANTON, ein von der EU gefördertes Bildungsprojekt.

Zur Seite http://www.datenbank-apps-für-kinder.de Das Deutsche Jugendinstitut hat zahlreiche Apps für Kinder aus medienpädagogischer Perspektive geprüft und hierzu eine → umfangreiche Datenbank zusammengestellt

Zur Seite https://schooltogo.de/schooltogo ist eine aktuelle Initiative, die einen wissenschaftlich fundierten Beitrag zur digitalen Bildung leisten möchte. Sie wird maßgeblich vom Forschungsinstitut Bildung Digital (FoBiD) der Universität des Saarlandes getragen.


ANTON ist ein von der EU gefördertes Bildungsprojekt.
Für Klasse 1-10: Deutsch, Mathe, Sachunterricht, Biologie, DaZ und Musik.

Scoyo: Schulstoff für Klasse 1 - 7.
Zwei Wochen kostenfrei.

DUDEN Learnattack ist eine Online-Lernplattform mit Lernhilfen für Schüler der 4. Klasse bis zum Abitur.
Nur bis 31.3.20 kostenlos.

Angebote in den Medien

Über Medien allgemein

Dass der Medienkonsum der Kinder und Jugendlichen derzeit in den allermeisten Fällen ansteigt, ist in Anbetracht der Umstände fast unvermeidbar, kann jedoch auch positive Effekte zeitigen, wenn die Zeit vor dem Bildschirm sinnvoll genutzt wird - etwa durch die Inanspruchnahme der hier vorgestellten Angebote.

Außerdem bietet die unverhoffte Zwangspause vom Kita- und Schulbesuch die Gelegenheit, gemeinsam die Medienkompetenz der Kinder zu steigern.


Nutzen Sie kindgerechte Suchmaschinen wie fragFINN.de oder blinde-kuh.de.


Die Landesmedienanstalt des Saarlandes für Eltern hat aus aktuellem Anlass → Goldene Regeln zur Mediennutzung in Corona-Zeiten zusammengestellt.


Wer die Corona-Zeit nutzen möchte, um Kinder an politische Themen heranzuführen, kann hierzu das spezielle Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) nutzen: → www.hanisauland.de. Auch dort sind zudem spezielle Corona-Erklärstücke für Jüngere abrufbar.


Öffentlich - Rechtliche Angebote


Mit → Online-Schule Saarland bietet das Landesministerium für Bildung und Kultur (MBK) nun eine eigene Plattform für Schulen an, um den Lehrbetrieb weiterhin aufrechterhalten zu können. Dort finden sich auch Verweise auf die → Bildungsserver anderer Bundesländer.


Weitere Angebote

Aktivitäten

Die Initiative „Schau hin“ sammelt auf ihren Seiten → Tipps zum kreativen Umgang mit Medien. Wer gemeinsam ein Video drehen oder gar programmieren lernen möchte, findet hier viele Infos.


Kinder haben auch in Krisenzeiten einen ausgeprägten Bewegungsdrang.
Der Basketball-Club → Alba Berlin bietet täglich Sportunterricht auf seinem Youtube-Kanal. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei.


Schöne Beschäftigungsideen für Zuhause hat die Autorin und Diplom-Pädagogin Susanne Mierau auf ihrem → Blog gesammelt.


Viele Illustrator*innen stellen jetzt ihre Ausmalvorlagen kostenlos im Netz zur Verfügung. Wem also die Zeichenideen so langsam ausgehen, findet hier → Druckvorlagen und neue Inspiration.


Der → NABU gibt Hinweise, wie Kinder auch in der Wohnung zu Naturforschern werden können.


Tipps und Tricks für den Familienalltag

Das Kartenset herunterladen/ anschauen Zitat: „Um uns allen etwas Hilfe, Sinn und Lichtblick zu geben, haben wir zur Stärkung unser aller Resilienz und psychischer Widerstandskraft das kleine Do-it-your-self-Kartenset INNEN-LEBEN entwickelt.“ Quelle: https://www.innen-leben.org/
Direkter Link zum → Download des Kartensets


Der Psychologe und Psychotherapeut Prof. André Frank Zimpel betont im SPIEGEL-Interview (Abo - Schranke): „Sie müssen Ihre Kinder gar nicht bespaßen. Lassen Sie sie einfach spielen. Für ihre kognitive Entwicklung kann ihnen nichts Besseres passieren als freies Spiel“, so Zimpel.

Allerdings haben Kinder und Eltern auch den Wunsch, gemeinsam Zeit zu verbringen.

Wissenschaftler Zimpel weist allerdings im Gespräch mit dem SPIEGEL darauf hin, dass gemeinsame Beschäftigung aus reinem Pflichtgefühl kontraproduktiv sein kann: „Sie können nichts Schlimmeres tun, als genervt mit Ihren Kindern zu basteln. Dann geht garantiert was kaputt, Sie erreichen das Bastelziel nicht, alle sind frustriert. Sollten Ihre Kinder aber gerne basteln, dann legen Sie ihnen Materialien hin, die sie zerschneiden, bekleben, bemalen können. So können sie sich ausprobieren, und es ist egal, was daraus wird.“

Der von der saarländischen Kinder- und Jugendärztin Dr. Lieselotte Simon-Stolz initiierte Arbeitskreis Prävention der Deutschen Gesellschaft für medizinischen Kinderschutz (DGKiM) hat Informationen zum präventiven medizinischen Kinderschutz in Corona-Zeiten zusammengestellt und verweist auf → Hinweise des Bundesgesundheitsministeriums.

Tipps und Tricks für den Familienalltag in Zeiten von Corona ansehen (PDF) Der DKSB - Landesverband Sachsen erstellte eine PDF mit → Tipps und Tricks für den Familienalltag in Zeiten von Corona.

Informationen zum Corona - Virus

zum Podcast mit Christian Drosten Christian Drosten, Leiter der Virologie in der Berliner Charité, informiert täglich in diesem → Podcast des NDR aus wissenschaftlicher Sicht.

Zur Internetseite von SWR1 Bodo Plachter, Professor für Virologie an der Uni Mainz beantwortet Fragen von SWR1 HörerInnen. → zur Seite von SWR1.

Stellungnahmen

Einschränkungen der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen

„Kinder und Jugendliche wurden in den bisherigen Entscheidungsprozessen nicht als Personen mit ebenbürtigen Rechten gesehen, sondern als potentielle Virusträger. Sie wurden in ihren Lebenswelten massiv eingeschränkt, nicht zum eigenen sondern zum Schutz Anderer. Die Betrachtung von Kindern nicht aus ihrer eigenen Perspektive sondern als „Mittel zum Zweck“ widerspricht ihrer persönlichen Würde. Zitat der Stellungnahme

Hier finden Sie die vollständige Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. zu weiteren Einschränkungen der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie.
Die Stellungnahme als PDF.

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start.txt · Zuletzt geändert: 14.05.2020 20:16 von peter