UFER - Unterstützung für Eltern

Flyer zum ansehen/ herunterladen (PDF).

den Flyer lesen/ herunterladen (PDF) Das Projekt UFER („Unterstützung für Eltern“) ist ein niedrigschwelliges Beratungs- und Hilfsangebot des Kinderschutzbundes für Familien.

Es richtet sich an Eltern mit Babys und Kleinkindern, die sich überfordert und überlastet fühlen und Unterstützung wünschen.

Der Erfolg von UFER beruht vor allem auf dem Zusammenwirken hauptamtlicher Fachkräfte und ehrenamtlicher Patinnen und Paten.

Bei diesem präventiven Ansatz geht es um frühe Hilfen für Eltern und Kinder.
Ziel ist es, die Erziehungs- und Versorgungskompetenz solcher Eltern zu stärken, die über die herkömmlichen Familienbildungsangebote nicht erreicht werden, und zwar im Vorfeld von Erziehungshilfe- Maßnahmen des Jugendamts und der freien Träger.

Wir suchen junge Familien deutscher und nicht-deutscher Herkunft auf ihren Wunsch hin zu Hause auf, um sie bei der Versorgung und Erziehung ihrer Kinder von 0 bis 6 Jahren zu unterstützen. Dabei kooperieren wir mit Krankenhäusern, Kinderärzten, Gesundheitsamt, Vorschuleinrichtungen u.a.m. Wir beziehen sogenannte Patinnen und Paten als ehrenamtliche Helfer in unser Hilfesystem ein. Wichtig ist hierbei die Sorgfalt bei Auswahl, Qualifizierung, Einsatz und Betreuung von engagierten Menschen mit eigener Erfahrung im Umgang mit Kindern.

SR - „Aktueller Bericht“ vom 5.2.21 über die Arbeit von UFER:

„Schon vor Corona gab es diverse Hilfsangebote für Familien mit kleineren und größeren Problemen durch den Kinderschutzbund. Dieser ist durch die Probleme, die Corona für Familien mit sich brachte, nun wahrscheinlich wichtiger denn je und muss auch die fehlende Kontrolle durch Schule und Kitas aufzufangen versuchen.“
Video → SR - Aktueller Bericht vom 5.2.21 (externer Link)

Paten und Patinnen gesucht:

Zur Mitarbeit in diesem Projekt suchen wir ständig1) ehrenamtliche Helferinnen und Helfer („Patinnen/Paten“) mit folgenden Qualifikationen und Kompetenzen:

  • Erfahrung im Umgang mit (eigenen) kleinen Kindern,
  • soziale Kompetenz und Empathie,
  • Unvoreingenommenheit und Toleranz,
  • Engagement
  • Zuverlässigkeit und Eigenverantwortung

Wir bieten:

  • Im Vorfeld Ihres Einsatzes werden Sie durch unsere Fachfrauen und die begleitende Arbeitsgruppe für ihre Aufgaben geschult. Diese (kostenlose) Qualifizierungsphase dient außerdem als entscheidende Eignungskontrolle.
  • Auch während des Einsatzes werden Sie fachlich begleitet und weiterqualifiziert.
  • Sie erhalten (neben den Sachmitteln für die Arbeit mit den Familien) eine angemessene Fahrtkostenerstattung und am Ende ihrer Tätigkeit ein Zeugnis über ihre Qualifizierung und ihren Einsatz.

Danke für Ihre Mithilfe

Spendenkonto:

DKSB - Landesverband Saarland e.V.

Kreissparkasse Saarpfalz:
IBAN: DE04 5945 0010 1011 0688 87
BIC: SALADE51HOM

Verwendungszweck: Projekt UFER


Unterstützung für UFER

14. Juni 2022

Spendenübergabe
Foto: Übergabe der Spende von 1300 € vom → Rotaract Club St. Wendel für UFER.


Im Februar stellte Kathrin Rauber, UFER-Koordinatorin für den Landkreis St. Wendel, das Projekt in einem Meeting des → Rotaract Clubs St. Wendel vor. Daraufhin sagte der Rotaract Club nicht nur (personelle) Unterstützung bei künftigen Aktionen zu.

Er spendete zudem 300 € um einen gemeinsamen Ausflug der 18 Patinnen und Paten mit den von ihnen betreuten Kindern in den Wildpark Freisen zu finanzieren.

Mehr noch: Auf Vermittlung des Rotaract Clubs stockten der Rotary Club Tholey-Bostalsee und der Rotary Club Sankt Wendel den Spendenbetrag um je 500 € auf.

UFER-Koordinatorin Kathrin Rauber: „Wir bedanken uns herzlich für die tolle Unterstützung. Herzlichen Dank auch an Familie Broszeit vom Wildpark Freisen, die die Aktion mit Freikarten für die Kinder und vergünstigten Patenkarten unterstützt.“

Die Spendenübergabe mit UFER-Koordinatorin Kathrin Rauber und Jonas Wengel vom Rotaract Club St. Wendel fand im Familienzentrum FABILU in Urweiler statt.

Sommerfest 2022

Projekt Ufer - Landkreis St. Wendel

Statements von Patinnen

Foto von Thomas Seeber
Foto: Thomas Seeber

„Ich bin gerne als Familienpatin im Einsatz, weil ich Familien durch meine Hilfe in schwierigen Lebensphasen entlasten möchte!“ A. S. aus Ensdorf


Foto von Thomas Seeber
Foto: Thomas Seeber

„Ich bin gerne und schon lange als Familienpatin im Einsatz, weil ich die Mütter bei der Umsetzung ihrer tagtäglichen Aufgaben unterstütze und somit positiv auf die Stimmung in der Familie einwirken kann.“ S. L.-A. aus Wadgassen


„Patin zu sein bedeutet für mich:

  • Sinnvolle und hilfreiche Unterstützung einer Familie
  • Kindern und Eltern Zeit zu schenken
  • Schöne, erfüllte Stunden mit Kindern zu verbringen und deren Lebensfreude und Wissbegierigkeit zu erleben
  • Eltern bei Bedarf mit Rat und Tat zu unterstützen
  • Wertschätzung von Eltern und Kindern für mein Ehrenamt

Meine wichtigste Motivation:
Kinder sind unsere Zukunft, daher sollten wir sie lieben, fördern, unterstützen und in jeder Lebenslage für sie da sein.“ Patin Ursula Leist (Projekt UFER St. Wendel)


Wenn ein Kind und eine Mutter dir Vertrauen schenkt, wenn ein Kind dich mit leuchtenden Augen anschaut und sagt:
„Ich mag dich“, wenn du siehst, wie ein Kind Fortschritte macht, weil du es „beflügelt“ hast, dann spürst du ganz tief in deinem Herzen, wie wichtig und wertvoll diese geschenkte Zeit als Patin/Pate bei UFER ist. Patin Andrea Altmayer (Projekt UFER St. Wendel)


„Kindern was zu geben, heißt für mich, das Doppelte zurückzubekommen. Nie hätte ich gedacht, wieviel Spaß 🤩 es unserer ganzen Familie mit unseren Patenkindern macht. Eine Bereicherung ohne Vergleich!“ Patin Eva Valela (Projekt UFER St. Wendel)


Foto von Thomas Seeber
Foto: Thomas Seeber

„Eine sinnvolle Tätigkeit habe ich vor 2 Jahren beim Kinderschutzbund gefunden. Diese ehrenamtliche Arbeit in einer Familie mit 2 Kindern bereichert mein Leben und stärkt mein Mitgefühl für Menschen, die hilfsbedürftig sind.“ KH. B. aus Saarlouis

„Ich bin Familienpatin geworden, weil ich selbst eine sorgenfreie, behütete Kindheit hatte und dafür dankbar bin. Leider haben nicht alle Kinder dieses Glück. Die von mir betreuten Kinder und auch ich haben viel Freude beim gemeinsamen Spielen, Basteln, Vorlesen, Lernen…“ I. F. aus Saarlouis

Kontakt

Projektleiterin:
Claudia Wölk
E-Mail: c.woelk@kinderschutzbund-saarland.de
Tel.: 0177-2662527

Landkreis Adresse AnsprechpartnerIn
Regionalverband Saarbrücken vorübergehend keine Büroadresse Anika Schulz
Kulturwissenschaftlerin und Pädagogin
Tel.: 0151-61092498
E-Mail: a.schulz@kinderschutzbund-saarland.de
St. Wendel &
Neunkirchen
Hauptstraße 96
66606 St. Wendel - Urweiler
(im → Familienzentrum FABILU)
Kathrin Rauber
Dipl.- Sozialpädagogin
Tel.: 0151-6759 0641
E-Mail: k.rauber@kinderschutzbund-saarland.de
Sprechzeiten:
Dienstag zwischen 9 und 12 Uhr und nach Vereinbarung
Saarlouis vorübergehend keine
offizielle Büroadresse
Walburga Hahn
Kinderkrankenschwester
Tel.: 0151-10143066
E-Mail: w.hahn@kinderschutzbund-saarland.de
Saar-Pfalz-Kreis Pestalozzi-Str. 4
66450 Bexbach
Anette Kolb
Dipl.-Sozialarbeiterin
Tel.: 0176-4456 9644
E-Mail: a.kolb@kinderschutzbund-saarland.de
1) insbesondere in den Kreisen Saarlouis und St. Wendel
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projekte/ufer.txt · Zuletzt geändert: 27.08.2022 15:31 von peter